Schönes Baugrundstück in Bergstedt

  • Flurstück 89 – Grundstücksgröße ca. 1079 m²
  • Bebauung: siehe Ausführung auf Seite 2
  • Reines Wohngebiet, 2 Wohneinheiten, GRZ 0,2
  • Eine Abrissgenehmigung für die Doppelhaushälfte in Grenzbebauung ist beantragt. Diese könnte vom Erwerber auch saniert und nach ideeller Teilung des Grundstückes verkauft werden.
  • Den Abriss der vorhandenen Garage nimmt noch der Verkäufer vor bzw. wäre zu verhandeln.
  • Eine Baustellenzufahrt sowie eine Auskunft bei der Feuerwehr nach der Kampfmittelbelastung mit Luftbildauswertung ist beantragt.
  • Kaufpreis 975.000 €
  • Die Vermittlungsprovision ist vom Käufer nach Abschluss des Kaufvertrages in Höhe von 6,25 % inkl. Mehrwertsteuer zu zahlen.

Zum Objekt

Für das Grundstück Wohldorfer Damm 108 existiert kein rechtskräftiger Bebauungsplan, sondern es gilt § 34 des Baugesetzbuches (BauGB) für den Innenbereich. Dies bedeutet, dass sich ein Bauvorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise sowie der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen muss.
  
Ob und in welcher Form das Grundstück weiter bebaubar oder bestehende Bebauung veränderbar ist, kann im Rahmen einer Bauberatung oder einer Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde geklärt werden.
 
Erläuterung: § 34 des Baugesetzbuches für den Innenbereich bedeutet, dass ein Bauvorhaben dann möglich ist, wenn es sich in die vorhandene Bebauung der Umgebung einfügt. Zum Beispiel müssen sich die Anzahl der Geschosse, die Grundflächenzahl (wie viel Prozent des Grundstückes bebaut werden dürfen), ob die Bebauung freistehend ist oder nicht, die Dachneigung, Art des Daches usw. an der Umgebungsbebauung orientieren, also an den bebauten Grundstücken im direkten Umfeld. Die Art der Bebauung des Grundstückes muss sich ebenfalls nach der Umgebung richten, z.B. einem Wohngebiet, Gewerbegebiet oder Mischbebauung. In manchen Orten fallen auch gestalterische Maßnahmen hierunter, z.B. die Farbe des Daches oder das Aufstellen von Gartenzäunen. Ob bestimmte Maße und Eigenheiten der geplanten Bebauung der Umgebung entsprechen oder nicht, unterliegt in der Beurteilung und Entscheidung der zuständigen Baubehörde des Landkreises. Auch über Ausnahmen von diesem Einfügungsgebot und deren Bewilligung entscheidet die Baubehörde.